Im Jahr 1960 fanden lediglich die Sommerspiele in Rom statt. Auf die Durchführung einer Winterolympiade wurde verzichtet.
In Rom fanden viele der Olympischen Wettkämpfe in antiken Kulissen statt. Die Ringer kämpften vor der Basilica di Masenzio, geturnt wurde in den Thermen von Caracalla und der barfuß laufende Äthiopier Abebe Bikila beendete den Marathon als erster schwarzafrikanischer Olympiasieger unter dem Konstantinsbogen am Colosseum.
Obwohl zur Begrenzung der Teilnehmerzahl in der Leichtathletik Limits eingeführt wurden, gab es bei der Olympiade 1960 mit 5.338 Athleten aus 83 Ländern erneut einen neuen Teilnehmerrekord.
Rom Sommerspiele 1960
Für die Zeitmessung wurde der Aufwand bei den Olympischen Spielen immer größer. Das OMEGA Team trug dem mit einer Verdreifachung des Personals Rechnung.
Der langsame Einstieg des Fernsehens in die Sportübertragungen begann sich auch auf die Sportzeitmessung auszuwirken. Bei OMEGA war sich die kaufmännische Abteilung schon anlässlich der alpinen Ski-Weltmeisterschaften 1958 in Bad Gastein der Werbewirksamkeit dieser Sparte bewusst geworden.
OMEGA war auch 1960 in Rom wieder für die „Sicherheit und Korrektheit der Resultate“ verantwortlich. Der halbautomatische OMEGA Swim-O-Matic Timer wurde wieder eingesetzt, aber die Entscheidung über die Platzierungen fällten ausschließlich Zeitnehmer, Zielrichter und Schiedsrichter. Nach dem Final über 100-m-Freistil kam es zu einem handfesten Skandal.
Und so war es geschehen! Die Zeiten am Ziel wurden von jeweils drei Zeitnehmern gestoppt. Für Larson zeigten die Uhren 55,0, 55,1 und 55,1 Sekunden an, für Devitt wurden dreimal 55,2 Sekunden gemessen. Ein klarer Fall. Doch es gab neben den Zeitnehmern noch drei Zielrichter für den ersten und drei Zielrichter für den zweiten Platz. Zwei hatten Devitt auf dem ersten Platz, nur einer Larson. Zwei hatten Devitt aber auch auf dem zweiten Platz, nur einer Larson. Es stand 3:3. Also wurde der Oberschiedsrichter zu Rate gezogen, der die Entscheidung zugunsten von Devitt fällte und die Zeiten unter den Tisch fallen ließ. Larsons Zeit wurde auf 55,2 Sekunden „aufgerundet“…
Diese Entscheidung entwickelte sich zu einem Skandal der den Schwimmsport noch fast ein Jahr in Atem halten sollte.
Für OMEGA war das Debakel von Rom der Startschuss für die Entwicklung der Anschlagmatten. Aber wegen starker Widerstände der verschiedenen Schwimmverbände dauerte es Jahre bis die OMEGA Anschlagmatten zum Einsatz kamen. Erst 1967 konnte das OMEGA Timing Department die Wiederstände überwinden und den internationalen Einsatz der OMEGA Anschlagmatten realisieren.
Die besondere Verbundenheit mit dem Sport, insbesondere den olympischen Spielen, brachte OMEGA seit Jahren mit der OMEGA Omlympic Collection zum Ausdruck.
Zur OMEGA Omlympic Collection gehören die OMEGA Modelle
- OMEGA De Ville Chronoscope
- OMEGA Seamaster Planet Ocean
- OMEGA Speedmaster 5-Counters
- OMEGA Speedmaster Broad Arrow
- OMEGA Speedmaster Date
- OMEGA Speedmaster Ladies
Sowohl die OMEGA De Ville Chronoscope, als auch die OMEGA Seamaster Planet Ocean, OMEGA Speedmaster 5-Counters, OMEGA Speedmaster Broad Arrow, OMEGA Speedmaster Date und die OMEGA Speedmaster Ladies sind besonders für eine genaue Zeitmessung geeignet.
Die OMEGA Speedmaster Date gehört übrigens zu den Lieblingsuhren von Michael Schumacher.
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