Das Jahr 1952 sah die Olympischen Sommerspiele von Helsinki. Auf die DurchfĂĽhrung von Olympischen Winterspielen wurde in diesem Jahr verzichtet, nicht zuletzt da die Winterspiele 1948 in St. Moritz nur eine sehr geringe Resonanz bei den Zuschauern gefunden hatten. In Helsinki durfte auch Deutschland erstmalig nach dem 2. Weltkrieg wieder an der Olympiade teilnehmen.
Bei dieser Olympiade wurde eine neue Ära eingeläutet: Die Sowjetunion forderte erstmals die USA heraus, ein jahrzehntelang andauerndes Duell begann.
In diesem olympischen Jahr brachte Breitling sein Erfolgsmodell Breitling Navitimer auf den Markt.
Helsinki Sommerspiele 1952
Auch bei den Olympischen Sommerspielen 1952 in Helsinki ist OMEGA erneut als offizieller Zeitnehmer bei den Sportwettbewerben vertreten.
Die legendären Langstreckenläufer Nurmi und Hannes Kohlemainen, ein neun- und ein viermaliger Olympiasieger, entzündeten gemeinsam das olympische Feuer, mit dem eine neue, und in der Zeitmessung hielt der mit einem Schnelldrucker ausgerüstete, auf die Hundertstelsekunde genau arbeitende, quarzgesteuerte Time Recorder von OMEGA Einzug.
FĂĽr auĂźerordentliche Leistungen im Dienste des Sports, insbesondere als offizieller Zeitmesser bei den letzten Olympiaden, zeichnete das IOC die Marke OMEGA 1952 mit dem IOC-Verdienstkreuz aus.
Viele Innovationen verdankt der Sport den Entwicklungen der Firma OMEGA. So brachte OMEGA rechtzeitig zur Olympiade 1952 eine weitere Innovation mit nach Helsinki.
Rechtzeitig gelang OMEGA ein weiterer Quantensprung in der Zeitmessung: Die Entwicklung einer autonomen Version mit reduzierten Massen des bereits seit Jahrzehnten in GroĂźuhren verwendeten Quarzes. Damit hielt die elektronische Zeitmessung ihren Einzug in die Welt des Sports.
Der OMEGA Time Recorder arbeitete mit einer Frequenz von 10kHz und wog 17kg. Er wurde von einer Batterie gespeist und war unabhängig vom Stromnetz mit seinen Stromschwankungen. So erreichte der OMEGA Time Recorder eine Genauigkeit von fünf Hundertstelsekunden auf 24 Stunden. Der OMEGA Time Recorder konnte über einen Schnelldrucker auf einem Papierstreifen die Zeiten auf Hundertstelsekunden genau ausdrucken.
Die IAAF homologierte den OMEGA Time Recorder, doch wurden die Zeiten offiziell weiterhin mit der Hand gemessen und nur auf die Zehntelsekunde genau angegeben. Daher erscheint die Zeitskala nicht auf den damals veröffentlichten Fotofinish-Dokumenten: sie musste noch geheim gehalten werden.
Später wurde die Elektronik durch die Transistorentechnik verfeinert und die Quarzfrequenz auf 100kHz erhöht, was die Präzision um das Zehnfache steigerte, und den Rhythmus des Resultatausdrucks verdreifachte. Das „Mädchen für alles“ in der Zeitmessung war geboren.
Für OMEGA endeten die Olympischen Spiele von Helsinki mit einer weiteren Auszeichnung: Der OMEGA Delegationsleiter Charles Sickert nahm das IOC-Verdienstkreuz für „außerordentliche Leistungen im Dienste des Sports“ entgegen.
Später wurde die Elektronik durch die Transistorentechnik verfeinert und die Quarzfrequenz auf 100kHz erhöht, was die Präzision um das Zehnfache steigerte, und den Rhythmus des Resultatausdrucks verdreifachte. Das „Mädchen für alles“ in der Zeitmessung war geboren.
Neben den hier beschriebenen elektronischen Innovationen war fĂĽr die Marke Breitling die MarkteinfĂĽhrung der Breitling Navitimer ein besonderes Ereignis. Es war der Beginn des sagenhaften Siegeszugs der Breitling Navitimer.
Der Breitling Navitimer Fliegerchronograph besitzt eine komplexe Lünette, die kompliziertere Berechnungen wie etwa Treibstoffverbrauch, Steig- oder Sinkflugraten und Durchschnittsgeschwindigkeiten ermöglicht. Seit 1969 wird der der Breitling Navitimer auch mit automatischem Aufzug angeboten und ist heute mit noch weiteren Komplikationen erhältlich. Nicht nur beim Fliegen, sondern auch in anderen Sportarten ist der der Breitling Navitimer ein beliebtes Zeitmessgerät. Noch heute ist der Breitling Navitimer bei Uhrenfreunden beliebt. Sie schätzen an der Breitling Navitimer auch ihre stabile Wertentwicklung. Der Breitling Navitimer zählt eindeutig zu den Klassikern unter den Fliegerchronographen. Der Breitling Navitimer sollte in keiner Uhrensammlung fehlen.
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